Schwerpunkte

  • Waldtage im Kollingwald
    • Krippenbauen mit Wurzeln und Moos
    • Weihnachten für die Tiere im Wald
    • Wurzelsuchen für Vogelnestbau
  • Feste
    • Erntedank in der Kirche mit geschmückten Stirnbändern
    • Individuelle Geburtstagsfeiern der Kinder
    • Martinsfest im Garten
    • Nikolausbesuch
    • Brauchtum erleben: Wir gestalten Krampusmasken
    • Waldweihnacht
    • Winterfest am Huggenberg bzw. Kronreith
    • Fasching: Clownfest, Pyjamaparty, kunderbunter Maskenball
    • Ostern mit Nesterlsuche
    • Muttertag im Pfarrsaal
    • Familienfest im Garten
  • Gesundes Essen
    • Gemeinsames Kochen
    • Brot backen auf der Alm
    • Gemüse aus dem eigenen Garten verkochen
    • Löwenzahnhonig zubereiten
  • Verkehrserziehung
    • Verkehrserziehung mit der Polizei
    • Verkehrserziehungstag
  • Religiöse Erziehung
    • Feste im Jahreskreis
    • Kerzenweihe in der Kirche
    • Segen bei der Muttertagsfeier
  • Ausflüge
    • Besuch der Kinderfestspiele Zell am See
    • Ausflug in den Zoo nach Salzburg
    • Wanderungen in der Umgebung von Saalfelden
  • Entwicklung der kreativen Fähigkeiten und Kompetenzen (Spiele, Malangebot, Montessori-Einfluss)
  • Projekt: Vom Ei zur Henne (Beobachtung im Brutapparat und Besuch der Hühner am Bauernhof)

 

 

Projekt: Naturnahe Gartengestaltung mit den Kindern

Am Ende schützen wir nur, was wir lieben,

wir lieben nur, was wir verstehen

und wir verstehen nur, was für erfühlen.

(Baba Dioum, senegalesischer Poet)

 

Unser Garten bietet eine ideale Basis, sich mit der Natur und den Zusammenhängen in der Natur auseinanderzusetzen:

• Beobachten und experimentieren

• Wissen, woher die Nahrungsmittel kommen

• Hegen und pflegen und damit Verantwortung übernehmen

• In der Erde wühlen, sie in den Händen spüren und riechen

• Sich über das Wachstum der Pflanzen freuen, die die Kinder selbst gesät haben ("Vom Samen zur Pflanze" mit Bohnen, Kapuzinerkresse, Tagetes und Kürbis)

• Die Bewegung und das Spiel im Freien genießen

• Das Erleben wiederkehrender rhythmischer Veränderungen (Jahreszeiten)

 

Durch die Gestaltung des Gartens wird den Kindern eine intensive Naturerfahrung vermittelt. Im Frühling werden Gemüse und Blumen gesät und gepflanzt, im Herbst auch Beeren und Obst geerntet.Gemäß den Grundsätzen der Montessori-Pädagogik ist es wichtig, Kindern alles mit allen Sinnen zu lehren („Durch das Tor der Sinne zieht die Welt in das Gemüt der Menschen ein“, Maria Montessori). Auch in dieser Hinsicht bietet unser Garten viele Möglichkeiten: Riechen, horchen, fühlen, schmecken, balancieren, tasten, usw.

 

In Zusammenarbeit mit dem Biobauern Michael Haitzmann wurde 2003 ein geeigneter Standort für das Gemüsebeet ausgesucht und unter tatkräftiger Mithilfe der Kinder errichtet. Gemüse- und Blumenbeet werden ähnlich einem ortsüblichen Bauergarten in kombinierter Form (in Form einer Sonne) geführt:

• Blumengarten mit Ringelblumen, Sonnenblumen, Strohblumen und Dahlien

• Duft- und Kräutergarten in Form einer Kräuterschnecke

• Gemüsebeet mit jahreszeitlich wechselnder Bepflanzung

Besondere Projekte: "Schmetterlingsblumengarten", Erdäpfelpyramide mit "Forum Salzburg" und Ortsbauernschaft

 

Zusätzlich zum bestehenden alten Baumbestand wurden Apfel-, Birnen- und Nussbäume gepflanzt. Dieser Baumbestand wurde durch Sträucher wie Ribisel, Himbeere und Stachelbeere ergänzt. Im Sinne einer Kreislaufwirtschaft wurde ein Komposthaufen angelegt. Jedes Jahr wird ein Teil des Gartens unter Mitwirkung der Kinder neu bepflanzt. Die Betreuung des Gartens erfolgt in der Zeit ihres Aufenthaltes in der Wurzelpurzel-Gruppe durch die Kindergartenpädagoginnen unter Mithilfe der Kinder. Dazu wurde kindergerechtes Gartenwerkzeug angeschafft. In der restlichen Zeit übernehmen ein Gärtner und die Helferin die notwendige Gartenarbeit.